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Die Frankfurter Grie Soß

(Grüne Soße für Nicht-Frankfurter)

grüne soßeEs ist Frühling, die Kräuter sprießen – die Zeit für dieses wunderbare und einfache Gericht hat begonnen. Die Grie Soß, die unser Goethe schon liebte, hat nun über die nächsten Monate bis zum Herbst Saison. Bei uns steht dieser Kräutertraum so etwa jede zweite Woche auf dem Tisch. Mal ganz schlicht mit Kartoffeln (Pellkartoffel, Bratkartoffel, Boullionkartoffel…), mal mit gekochten Eiern, mal mit Fisch, mal mit Fleisch. Der Star ist immer die Grie Soß! Auch absolut geeignet für ein echtes hessisches und bodenständiges Businessmenü.

 

Mengenangaben für 10 Personen

 

4 Pakete* Grüne Soße (die Kräuter im Paket variieren, sollten aber midestens diese sieben sein)

und zwar ::  Petersilie, Schnittlauch, Kerbel, Kresse, Sauerampfer, Pimpinelle, Borretsch

1 – 2 Zwiebel

800 g guten milden Joghurt (Bio und 3,7 % Fett), wer es üppig mag, nimmt Schmand

2 El Senf (nach Geschmack auch Honig- oder Feigensenf)

4 El weißen Balsamico

4 El Leinöl oder Kürbiskernöl

Pfeffer, Salz

* die Händler verpacken oft sehr viel Petersilie, dann einfach mit Kresse und Sauerampfer zusätzlich den frischen Geschmack unterstreichen

Die Kräuter von den dicken Stielen trennen und waschen. Schleudern oder abtropfen lassen und zusammen mit der Zwiebel durch einen Wolf* drehen. Dann mit allen Zutaten verrühren und servieren oder kalt stellen, hält etliche Tage im Kühlschrank. 

In geselliger Runde trinken wir einen spritzigen Äppler zum Essen.

 

Mahlzeit zusammen!

 

 

fleischwolf

 

 

 

 

 

 

 

 

 

*Der alte Wolf. Wir kennen ihn noch aus unseren Kindertagen, er hat sich bewährt beim Plätzchen backen, um Gemüse, Kartoffeln oder Fleisch zu zerkleinern. Aus den Kräutern stellt er die perfekte Konsistenz her. Und er ist hervorragend geeignet, um ein Pesto zu zaubern, die Anschaffung lohnt sich also und er ist energieeffizient. (Küchenmaschine sollte aber auch gehen)