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Kann Wiesbaden blau machen?

Geschrieben von skr am .

Podium Energieeffizienz-Veranstaltung Wiesbaden

Boris Palmer, OB Tübingen, bezweifelt nicht, dass die hessische Landeshauptstadt genug Potenzial zur Umsetzung der lokalen Energiewende besitzt.

Im Rahmen der Energieeffizienz-Veranstaltung des Wiesbadener Vereins Rhein/Main voll erneuerbar und des Bündnis für eine kohlekraftwerksfreie Region e.V aus Mainz am 23.11.2012 begeisterte der grüne Politiker rund 100 Zuhörer, indem er mit Humor und Augenzwinkern über die realisierten Maßnahmen zur lokalen Energiewende in Tübingen berichtete. Video der Veranstaltung.

 

Mit seinem Buch „Eine Stadt macht blau“ machte Palmer bereits vor 3 Jahren Furore. In Wiesbaden schildert er wie den Fuhrpark auf umweltfreundliche Mobilität umstellte und die Tübinger Stadtwerke zu einem Ökostromanbieter umstrukturierte.

Der Schwabe erreicht seine umwelt- und energiepolitischen Ziele durch pointierte Aktionen. So setzt er mit seinem himmelblauen Anzug ein unverkennbares Zeichen. Er ruft auf, bei kurzen Wegen eher das Fahrrad zu nutzen als das Auto, lediglich zwei Prozent der Energie würden bei einem durchschnittlichen Kfz effizient genutzt. Palmer besitzt keinen Kühlschrank, kauft stattdessen seine Lebensmittel immer frisch und thematisiert es gerne öffentlich.

Der Verein „voll erneuerbar“ hatte bereits zwei Veranstaltungen zu den Themen 'Erneuerbare Energien' und 'Leben mit Windkraft' organisiert und „so war es an der Zeit, ein auf den ersten Blick weniger attraktives Thema aufzugreifen“, so Karsten Krämer, Schatzmeister des Wiesbadener Gastgebers. „Die Attraktivität und Aktualität des Themas muss ein prominenter Gastredner hervorheben. Mit Boris Palmer ist uns dies gelungen, da er durch seine Kampagne „Eine Stadt mach blau“ für das Thema Energieeffizienz steht und sich im Rahmen der Diskussion um „Stuttgart 21“ bundesweit einen guten Ruf erarbeitet hat“, so Krämer weiter. Als weitere Redner stehen der Bürgermeister und Umweltdezernent der Landeshauptstadt Wiesbaden Arno Goßmann (SPD) und der Leiter Asset Management der Mainova AG, Lothar Huber auf der Bühne.

In Wiesbaden sei das Modell Tübingen nicht realisierbar, so Goßmann, da 25% der Bevölkerung an der Armutsgrenze lebten, was ein gravierender struktureller Unterschied zur Universitätsstadt am Neckar bedeute.

Am Veranstaltungsende lädt Palmer die Wiesbadener ein, seine Stadt zu besuchen, so könne man vor Ort Eindrücke gewinnen, wie eine lokale Energiewende sich auswirken kann. Für diesen Ausflug im Frühling 2013 können sich schon jetzt alle Interessierten bei Karsten Krämer per E-Mail voranmelden. Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!." style="line-height: 1.3em;">Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Mehr Informationen zu den beiden Vereinen finden Sie unter www.voll-erneuerbar.de und www.buendnis-mainz-wiesbaden.de.